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Filmprojekt „BED & NATURE“ auf der Zielgeraden

Filmprojekt „BED & NATURE“ auf der Zielgeraden

In den vergangenen Monaten sind wir der Zielmarke von 20 Filmen ein großes Stück nähergekommen. Aktuell könnt Ihr Euch auf unserem YouTube-Kanal 16 Filme ansehen, die einen tollen Einblick geben, wie Naturschutz und Tourismus im Einklang funktionieren kann.

Bei allen ausgewählten Betrieben wird sichtbar, dass abseits des Massentourismus bzw. dem herkömmlichen Tourismus ein Tourismuswandel sichtbar wird, der neue Lebensräume schafft, die Natur schützt und von Gästen wie Einheimischen erlebt werden kann.

Unsere Kampagnenplanung sieht vor, dass wir bis Ende März alle 20 Filme in deutscher und dänischer Sprache auf unserem BED & NATURE Kanal auf YouTube veröffentlicht haben. Abhängig zur Zielgruppe können die Filme einen Mehrwert bieten, um die sanfte Tourismusentwicklung zu forcieren und sich untereinander zu vernetzen. Darüber hinaus steht das Filmmaterial jedem für entsprechende Marketingmaßnahmen zur Verfügung.

Neben den bereits bekannten Kommunikationskanälen wird es zusätzlich noch ein Begleitheft in Form eines Fotobuches geben. Dies wird sowohl in gedruckter als auch digitaler Form zur Verfügung stehen.

BED & NATURE findet Ihr unter:
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC_KB7fYsLpmHq5-zt2f4z2A
Instagram: https://www.instagram.com/bedandnature/
Website: https://www.tour-bo.eu/mediathek/videos
Facebook: https://www.facebook.com/tourismcrossborder

Katrin Große, WFA Kreis Plön

Exkursion zu den Themen des nachhaltigen und barrierefreien Tourismus

Exkursion zu den Themen des nachhaltigen und barrierefreien Tourismus

Im Rahmen der AGs 3.1 und 3.2 des Projekts wurde eine Exkursion zwischen Kiel und Pelzerhaken in Ostholstein organisiert, bei der zwei Leuchtturmbetriebe in Schleswig-Holstein besucht wurden. Am Vormittag des 9.November wurde nach abgeschlossenen Check-In zuerst das Hotel Birke in Kiel besichtigt, wobei uns die Geschäftsführung einen tiefen Einblick in die Historie des Betriebs gab und aufzeigte, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, insbesondere mit Bezug zu den Themen Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit.

Nach einer Führung auch hinter den Kulissen ging es im Anschluss mit dem Bus nach Pelzerhaken, wo uns bereits der Besitzer des Hotels Strandkind willkommen hieß. Während eines regionalen und saisonalen Mittagsimbiss wurde den Teilnehmern auch hier die Geschichte und Philosophie des Betriebs nähergebracht und Fragen jeglicher Art konnten beantwortet werden. Anschließend wurde auch hier der Betrieb hinter den für Gäste verschlossenen Türen besichtigt bevor es mit dem Bus zurück nach Kiel ging. Dort angekommen wurde der zweite Teil der Exkursion mit einem interaktiven Workshop der Lebenshilfe S-H zum Thema Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sowie Integration und Inklusion gefüllt wurde. Hier konnten die Teilnehmer anhand von Rollenspielen und Plenum-Aufgaben hautnah die Thematik kennenlernen und Beeinträchtigungen wie bspw. Sehbehinderungen ausprobieren und erfahren.

Zum Abschluss der Exkursion wurde noch zu einem gemeinsamen Essen nach regionaler und saisonaler Art eingeladen, bei dem grenzübergreifenden Netzwerke aufgebaut oder gefestigt werden konnten.

O. Bach – Kreis Plön

Eine grenzüberschreitende Fachkonferenz

Eine grenzüberschreitende Fachkonferenz

„Förderung von nachhaltigem Tourismus in der Grenzregion“ war das Thema der ersten Fachkonferenz unter Regie des Interreg-Projekts „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“.

Für die erste Online-Fachkonferenz der Regie des Interreg-Projekts „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ am 2. November 2021 teilten vier Experten aus Deutschland und Dänemark zu unterschiedichsten Bereiche der Nachhaltigkeit im Tourismus ihr Wissen mit den rund 50 Teilnehmern, die sich für die Konferenz zugeschaltet hatten.

Jochen Sandner, Geschäftsführer Deutsche Bundesgartenschau, berichtete über Bundesgartenschauen als Tourismusmagneten sowie die damit einhergehenden Chancen für Regionen.

Charlotte Rømer Rassing, Senioranalytikerin von VisitDenmark, gab einen Einblick in eine brandneue Studie, die grüne Tendenzen bei deutschen Touristen in Dänemark unter die Lupe genommen hat.

Über die Vorteile eines zertifiziert nachhaltigen Reiseziels und wie der Weg dorthin gestaltet wird, informierte Imke Gessinger von der Tourismusgesellschaft OstseeFjord Schlei.

Der Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Destination Sønderjylland, Karsten Justensen, legte den Fokus in seinem Vortrag auf den Fahrradtourismus in Dänemark und die Arbeit der Tourismusakteure, wie diese die Wünsche und Anforderungen der Besucher erfüllen am Beispiel von „Bikefriends“.

Für alle, die am 02.11.21 nicht dabei sein konnten, besteht die Möglichkeit sich die Streams über folgende Links anzuschauen:

Deutsche Sprache

Dänische Sprache

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Blumen Bauen Brücken/Blomster Bygger Broer

Zum Projekt: www.bbbprojekt.eu

Ein ko-kreatives Projekt für die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner Fachhochschule Westküste in Heide

Ein ko-kreatives Projekt für die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner Fachhochschule Westküste in Heide

Der Kreis Schleswig-Flensburg ist im Rahmen des Projekts TOUR-BO – Tourism Cross Border Auftraggeber eins Fallstudienseminars mit Studierenden der Fachhochschule Westküste in Heide. Fünfzehn Studierende aus dem 5. Semester des Studiengangs „Internationales Tourismusmanagement“ werden ein Erhebungskonzept sowie die entsprechenden Daten zu den Themen

1) Identifikation der Einwohner mit der Welterbe-Region Haithabu und Danewerk und
2) Zufriedenheit der Besucher der Welterbestätten Haithabu und Danewerk mit Ihrem Erlebnis und Aufenthalt
erarbeiten. Beide Themen spiegeln die zwei Ergebnisindikatoren der „Entwicklungsstrategie 2030 – Welterberegion Haithabu und Danewerk“ wider. Sie sind als Leitprojekt in der Strategie definiert.

Am 06. Oktober 2021 fand die Auftaktveranstaltung mit den Studierenden der FH Westküste, zwei Dozenten und den Welterbe-Akteuren statt. Nach einer Einführung über das UNESCO Welterbe Haithabu und Danewerk durch Matthias Maluck, Welterbebüro (ALSH) und über den Verein Haithabu und Danewerk e.V. durch die Geschäftsführerin, Astrid Hummel, führte der neue Museumleiter des Wikinger Museums Haithabu, Matthias Toplak, die Studierenden durch das Museum und die Wikinger-Häuser. Im Anschluss wurde das Danevirke Museum und der Archäologische Park mit Maja Viereck, Danevirke Museum, besichtigt.

In den nächsten Wochen erarbeiten die Studierenden eine Darstellung zur methodischen Herangehensweise und führen die Datenerhebung und Auswertung durch. Anschließend erfolgt eine Diskussion zur Qualität der Daten und Empfehlungen für die Erhebungswiederholung.

Der ko-kreative Ansatz des Projektes basiert auf der Grundlage des TOUR-BO Leitfadens „Nachhaltiger Tourismus: Wir entwickeln die Zukunft gemeinsam“. Die darin erarbeiteten Ergebnisse über die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung und der Touristen werden auf die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk übertragen, um eine nachhaltige und langfristige Entwicklung der Region zu ermöglichen.

Christina Breuer, Kreis Schleswig-Flensburg

Bed & Nature: YouTube-Kanal ist ab sofort online

Bed & Nature: YouTube-Kanal ist ab sofort online

Auf los geht’s los! Das Binnenmarketing-Projekt Bed & Nature ist ab sofort online. Neben dem bereits bekannten Instagram-Kanal, sind jetzt auch die ersten Filme in unserem eigenen Bed & Nature YouTube-Kanal zu finden.

In den letzten Monaten waren wir mit Bed & Nature weiter fleißig in Dänemark und Deutschland unterwegs. Sommer und Herbst sind für den Naturtourismus wahre Schätze, die zum Erleben, Entdecken und Genießen einladen. Sei es die Einfachheit und Abgeschiedenheit auf Vejlø/Lolland in einem Holz-Shelter im Einklang mit der Natur bei Lagerfeuer und Froschkonzert oder bei der Apfelernte mit ursprünglicher Apfelmostherstellung und Museumscharakter auf einem alten Hof in der Nähe von Flensburg. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die wir erleben ist immer wieder besonders. Besonders ist vor allem auch, die tiefe Verbundenheit zur Natur, die sehr individuelle und neuartige Angebote entstehen lassen.

Neben Schnappschüssen und einzigartigen Momenten, die wir mit der Kamera festgehalten haben und auf Instagram zu finden sind, werden wir bis Mai 2022 unsere Filmclips von 20 einmaligen Betrieben zeigen, die ein Aushängeschild für den grenzüberschreitenden Naturtourismus sind. Jeder Betrieb zeigt auf eindrucksvolle Weise wie Tourismus und Naturschutz zusammen gedacht werden können und welche neuen Angebotsschwerpunkte dadurch entstehen, sowohl für Touristen als auch für Einheimische jeden Alters.

Wir wünschen Euch viel Freude mit den Filmen und Fotos zum Naturtourismus und danken für‘s Teilen in Euren Netzwerken.

Fragen beantwortet gerne Katrin Große, WFA Kreis Plön: grosse@wfa.de

Katrin Große, WFA Kreis Plön

Siehe auch: Bed & nature Frühlingsimpressionen

Natur-Tourismus, Nachhaltigkeit und Ko-Kreation – wie passt das zusammen?

Natur-Tourismus, Nachhaltigkeit und Ko-Kreation – wie passt das zusammen?

Wie verstehen wir Natur-Tourismus für unsere Region? Wo sehen wir Stellschrauben für die Zukunft? Was sind die verbindenden Elemente aus Kultur, Natur, Regionalität und Tourismus? Hierzu wird im Kreis Plön erstmalig ein ko-kreativer Prozess gestartet.

Ko-Kreation beschreibt die Methode, den Prozess oder das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Innovationsprozesses durch unterschiedliche Nutzergruppen und deren Bedürfnisse. Darauf baut das Motto für eine gemeinsame Tourismusentwicklung aus Küste und Binnenland für den Kreis Plön auf: „Jeder von uns ist Innovations- und Impulsgeber und damit Gestalter und Botschafter für eine erfolgreiche kreisweite Tourismusentwicklung, die vielfältig, verbindend und echt ist.“
Im Rahmen dieses Projektes sind jeweils ein Workshop an der Küste und im Binnenland geplant. In einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung werden die Ergebnisse aus beiden Gruppen vorgestellt und miteinander zusammengeführt sowie Fragen nach Verantwortlichkeiten gestellt. Darüber hinaus werden Wertschöpfungsketten aus den gemeinschaftlich erarbeiteten und priorisierten Ergebnissen bzw. Produkten abgeleitet und visualisiert.

Für TOUR-BO wird eine Ergebnisdokumentation aufgesetzt, welche das Vorgehen innerhalb des Prozesses näher beleuchtet und als ko-kreativer Handlungsleitfaden fungiert. Dabei werden die einzelnen Prozessschritte aufgezeigt und durch übergeordnete Checklisten und Tipps erweitert. Auf Basis der konkreten Vorgehensweise im Kreis Plön werden somit allgemeingültige Ableitungen für einen ko-kreativen Prozess getroffen, der grenzüberschreitend im Rahmen der deutsch-dänischen Zusammenarbeit Orientierung gibt und dabei unmittelbar bei der Gestaltung und Umsetzung von ko-kreativen Prozessen unterstützt.

Fragen beantwortet gerne Katrin Große, WFA Kreis Plön: grosse@wfa.de

Katrin Große, WFA Kreis Plön

Website: https://wfa.de

„Bed & Nature“ – Frühlingsimpressionen

„Bed & Nature“ – Frühlingsimpressionen

Die ersten sechs Drehs auf dänischer und deutscher Seite haben wir im Kasten. Damit einher gehen Herzblut, Entdeckergeist und Spürsinn. Auf unserem Instagram-Channel unter „bedandnature‘‘ lassen sich tolle Geschichten und Impressionen entdecken. Echte Postkartenmotive sind dabei. Auf dem Facebook-Kanal von TOUR-BO sind ebenfalls tolle Eindrücke gepostet.

Bei all unsern Drehs heißen uns die Gastgeber*innen herzlich Willkommen. Die dann verbleibende Zeit ist eng bemessen und entspricht einem strengen Zeitplan – denn uns bleiben nur vier Stunden Aufenthalt vor Ort. In dieser Zeit heißt es Filmmaterial, Schnappschüsse, Fotos für unser Fotobuch und ein Interview in den Kasten zu bekommen. Für unseren Filmproduzenten eine wirklich sportliche Angelegenheit, die uns allen tolle Eindrücke und Blicke aus einer besonderen Perspektive verschafft.

Eines zeichnet sich schon heute ab: Die Vielfalt an naturnahen Beherbergungen ist riesengroß. Von natürlicher Einfachheit bis hin zu einem hohen Maß an Komfort ist für jede Zielgruppe etwas dabei. Interessant sind die neu entstehenden Angebote und Produkte, die sich im Einklang mit der Natur befinden und sowohl für Touristen als auch für Einheimische zugänglich sind – z.B. Hof- und Kräuterführungen, Baumpatenschaften oder Permakultur. Es gibt wirklich sehr viel zu entdecken und zu erleben! Zudem zeichnet sich jeder Betrieb durch eine individuelle Haltung in der Auseinandersetzung zum Thema Nachhaltigkeit aus. Es wird deutlich: Selbst der kleinste Schritt, verbunden mit Leidenschaft und Authentizität, entfaltet seine Wirkung und führt zum Ziel.

Fragen beantwortet gerne Katrin Große, WFA Kreis Plön: grosse@wfa.de

Katrin Große, WFA Kreis Plön

Website: https://wfa.de

Ein Ziel. Zwei Länder. Viele Ansätze

Ein Ziel. Zwei Länder. Viele Ansätze

Über den Herbst 2020 hinweg wurden deutsche wie dänische Betriebe und Destinationen aus der gesamten Projektregion interviewt, welche als Best-Practice Beispiele für die jeweiligen Themen „Nachhaltiger Tourismus“, bzw. „Barrierefreier Tourismus“ stehen. Dabei erzählte jeder Betrieb seine ganz eigene Geschichte und gab wertvolle Tipps und Ratschläge, wie sie sich nachhaltiger/ barrierefreier auf- bzw. umgestellt haben. Seien es offensichtliche Dinge wie ein geförderter Energie-Check und ein regional ausgerichteter Einkauf oder eher unauffällige Kleinigkeiten, wie z.B. geräuschdämmendes Deckmaterial zur akustischen Unterstützung von Gehörbeeinträchtigten. Diese und weitere interessante Ratschläge wollen sie gerne an andere Tourismus-Akteure weitergeben, die selber in diesen Bereichen aktiv werden wollen.

Die erstellten Broschüren sollen auf der eine Seite als Inspiration und Motivation dazu dienen, selber aktiv zu werden, zum anderen aber auch die Möglichkeit eines direkten ersten Kontakts zu Akteuren geben, welche sich bereits auf den Weg gemacht haben. Schließlich muss das Rad nicht gänzlich neu erfunden werden, sondern man kann voneinander lernen und sich gegenseitig helfen. Jedes aufgeführte Best-Practice Beispiel hat sich dazu bereit erklärt, Interessierten mit Rat und weiterführenden Informationen zur Seite zu stehen, damit die Themen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit weiter wachsen und keine Nische bleiben.

Die digitalen Broschüren im PDF Format stehen sowohl in deutscher, wie auch dänischer Sprache auf der TOUR-BO Webseite zum Download bereit unter Ergebnisse. Das Printmedium wird voraussichtlich ab Spätsommer 2021 bei den Projektpartnern und auf TOUR-BO Veranstaltungen erhältlich sein (Kontakt: oliver.bach@kreis-ploen.de).

Oliver Bach, Kreis Plön

Website: https://www.kreis-ploen.de

Es war einmal ein Storytelling Webinar… Die Geschichten hinter guten Geschichten

Es war einmal ein Storytelling Webinar… Die Geschichten hinter guten Geschichten

Was ist eigentlich die Geschichte hinter guten Geschichten? Gute Geschichten? Von denen haben wir bei TOUR-BO jede Menge. Doch wie gelingt es uns, sie zu erzählen? Dafür sind wir am 22.06.2021 digital zusammengekommen. Unser gemeinsames Workshop-Ziel? Der Aufbau eines Storytelling Werkzeugkastens.

Wie jede gute Geschichte hat auch die Geschichte von nachhaltigem Storytelling eine Heldin: den erzählenswerten Inhalt. Ob eine besondere Unterkunft, ein komplexes Ökosystem, eine Region mit besonderer Historie, ein Rezept, Handwerkskunst oder alte Traditionen. Helden und Heldinnen der Nachhaltigkeit, der Innovation und des Bewahrens, der Solidarität, des Überlieferns, des Anpackens, Mitmachens.

Unsere Heldin befindet sich jedoch in einer verzwickten Situation. Sie will der Welt von sich erzählen. Sie möchte auf sich aufmerksam machen, will mit anderen ins Gespräch kommen. Doch wie stellt sie das am besten an? Und wie widersteht sie der Verlockung unseres Bösewichts, der auf den Namen Greenwashing hört? Unsere Heldin ist verzweifelt. Immer wieder flüstert ihr Greenwashing ins Ohr und versucht, sie mit oberflächlichen Bildern, Botschaften, Wörtern und Slogans zu verführen. Doch plötzlich, unsere Heldin war kurz davor einzuknicken, flatterte der TOUR-BO Newsletter in ihr Postfach. Wenige Klicks später saß sie im nachhaltigen Storytelling Workshop, den TOUR-BO gemeinsam mit TUTAKA Island organisiert hatte. In wenigen Stunden erfuhr sie, welche Werkzeuge ihr bei der Vermittlung ihrer Inhalte weiterhelfen. Da ist zum Beispiel die Übung Clichéing, bei der Klischees zu einem bestimmten Thema zunächst zusammengetragen und dann in Forschungsfragen verändert werden. Ein Beispiel? Im Norden kann man nur langweilige Sachen machen. So wie Angeln oder Vögel beobachten. Die Forschungsfrage: Was wäre, wenn Pippi Langstrumpf die Aktivitäten in der TOUR-BO Region bestimmen dürfte? Kopf und Herz unserer Heldin glühen. So viele gute Kommunikationsansätze kommen ihr in den Sinn. Nachhaltigkeit, das sei kein Schwarz und Weiß und auch kein Grün. Das sei ein positiver Beitrag zu einem Blumenstrauß an Zielen. Dabei geht es nicht um Öko und Verzichten, sondern um Mehrwerte wie Wohlbefinden, Gemeinschaft und berührende Erlebnisse. Unsere Heldin macht sich an die Arbeit und wird ihre Geschichten zu Nature Experience und Culinary Delights in den nächsten TOUR-BO Newslettern präsentieren.

Franziska Altenrath, Maren Fokuhl, Charlotte Opatz

Website: https://tutaka.com

Drei Monate TOUR-BO miterleben: Ein Rückblick

Drei Monate TOUR-BO miterleben: Ein Rückblick

Auf die Frage, was INTERREG ausmacht, liegen Assoziationen wie enger Austausch, persönliche Begegnung und intensive Netzwerkarbeit nahe. Allerdings verschärft sich im Laufe meiner Praktikumszeit die Covid-19-Pandemie erneut, wodurch sich Social Distancing, Lockdown und touristischer Stillstand in den Vordergrund zu drängen drohen. Doch TOUR-BO trotzt Corona: Mithilfe zahlreicher Zoom-Meetings, verschiedener Webinare und virtuellen Veranstaltungsformaten erhalte ich einen Einblick in die vielfältigen Themenbereiche der verschiedenen Arbeitspakete, die das TOUR-BO-Projekt ausmachen. Vor diesem Hintergrund eröffnet sich mir die Chance, nicht nur TOUR-BO an sich kennenzulernen, sondern auch, wie man ein Projekt durch schwierige Zeiten und unvorhersehbare Situationen manövriert. Konkret bedeutet dies, alternative Lösungen zu entwickeln, flexibel zu bleiben und mit Unsicherheiten zu planen, ohne den Optimismus aus den Augen zu verlieren. Mir persönlich helfen dabei die Gespräche über die Grenze hinweg, die zwar auf Distanz, aber keineswegs distanziert sind: Von Beginn an darf ich Teil jeglicher Projektabläufe sein und einzelne Projektbausteine mitgestalten. Auch wenn die drei Monate Praktikum wie im Fluge vergangen sind und ich mich nun von TOUR-BO verabschieden muss, bleibt der Projektverlauf in meinem Blickfeld. Gespannt sehe ich der finalen Umsetzung von bereits initiierten Konzepten entgegen, die es in Zukunft zu erleben gibt – und das hoffentlich vor Ort, in Farbe und zum Anfassen.

Camilla Sina Carstens, WFA Kreis Plön