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Filmprojekt „BED & NATURE“ auf der Zielgeraden

Filmprojekt „BED & NATURE“ auf der Zielgeraden

In den vergangenen Monaten sind wir der Zielmarke von 20 Filmen ein großes Stück nähergekommen. Aktuell könnt Ihr Euch auf unserem YouTube-Kanal 16 Filme ansehen, die einen tollen Einblick geben, wie Naturschutz und Tourismus im Einklang funktionieren kann.

Bei allen ausgewählten Betrieben wird sichtbar, dass abseits des Massentourismus bzw. dem herkömmlichen Tourismus ein Tourismuswandel sichtbar wird, der neue Lebensräume schafft, die Natur schützt und von Gästen wie Einheimischen erlebt werden kann.

Unsere Kampagnenplanung sieht vor, dass wir bis Ende März alle 20 Filme in deutscher und dänischer Sprache auf unserem BED & NATURE Kanal auf YouTube veröffentlicht haben. Abhängig zur Zielgruppe können die Filme einen Mehrwert bieten, um die sanfte Tourismusentwicklung zu forcieren und sich untereinander zu vernetzen. Darüber hinaus steht das Filmmaterial jedem für entsprechende Marketingmaßnahmen zur Verfügung.

Neben den bereits bekannten Kommunikationskanälen wird es zusätzlich noch ein Begleitheft in Form eines Fotobuches geben. Dies wird sowohl in gedruckter als auch digitaler Form zur Verfügung stehen.

BED & NATURE findet Ihr unter:
YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC_KB7fYsLpmHq5-zt2f4z2A
Instagram: https://www.instagram.com/bedandnature/
Website: https://www.tour-bo.eu/mediathek/videos
Facebook: https://www.facebook.com/tourismcrossborder

Katrin Große, WFA Kreis Plön

Nachhaltigkeit in die Tat umgesetzt: Historischer Apfelgarten mit Permakultur

Nachhaltigkeit in die Tat umgesetzt: Historischer Apfelgarten mit Permakultur

Einer der TOUR-BO-Beiträge der Kommune Sønderborg: „Bildungstourismus zu Kultur und Natur“ ist ein moderner Apfelgarten mit alten lokalen Apfelsorten beim künftigen Center für Weltziele auf Kær Vestermark. Das Permakultur-Element garantiert Nachhaltigkeit durch die Speicherung von Kohlenstoff dank starker Humusbildung und hohe biologische Vielfalt durch viele verschiedene essbare und insektenfreundliche Pflanzen. Der Garten entstand in Zusammenarbeit zwischen der Kommune, dem Apfelverein Als und Permakultur Syd.

An der Realisierung des Gartens waren viele Hände beteiligt:
Die legendäre irische Landschaftsarchitektin Mary Renolds hat ein attraktives organisches Muster entworfen, das in dem Garten viele „Räume“ entstehen lässt und alle Pflanzen zur Betrachtung zugänglich macht.
Auf dem WoodSculpture International Symposium im Jahr 2019 haben internationale Künstler 6 Holzskulpturen geschaffen, die den Garten schmücken und das ganze Jahr über attraktive Blickfänge bieten.
Die Permakultur-Designerin Birgit Rothmann hat die Pflanzenauswahl für den Garten vorgeschlagen, bestehend aus vorwiegend essbaren Pflanzen.

Arbeitsverpflichtete Sozialhilfeempfänger der Kommune haben Kompost verteilt, biologisch abbaubares Unkrautvlies und Holzhäcksel so auf dem Boden angeordnet, dass das hübsche Muster entstand, während Freiwillige, u.a. aus den Vereinen, Pflanzen gesetzt haben.

Im alten Hühnerstall wird ein Informationszentrum eingerichtet, wo man u.a. mehr über die Pflanzen und die dem Garten zugrunde liegenden Prinzipien erfahren kann.

Permakultur-Gärten bestehen aus vielen Ebenen. Die 30 historischen Apfelsorten, von denen die meisten der Beschreibung nach aus Als, Sundeved, Angel und Südschleswig stammen, machen einen großen Teil der Bäume im Garten aus, während Obstbüsche, blühende Büsche und kohlenstoffspeichernde Pflanzen die mittlere Ebene bilden.
Von März bis Mai werden mehrere Pflanztage organisiert, an denen die mehrjährigen Gemüse und bodendeckenden Pflanzen gepflanzt werden sollen, damit der Garten für Publikum geöffnet werden kann, bevor TOUR-BO ausläuft.

Åse Ditlefsen Ferrão, Sønderborg Kommune

Exkursion zu den Themen des nachhaltigen und barrierefreien Tourismus

Exkursion zu den Themen des nachhaltigen und barrierefreien Tourismus

Im Rahmen der AGs 3.1 und 3.2 des Projekts wurde eine Exkursion zwischen Kiel und Pelzerhaken in Ostholstein organisiert, bei der zwei Leuchtturmbetriebe in Schleswig-Holstein besucht wurden. Am Vormittag des 9.November wurde nach abgeschlossenen Check-In zuerst das Hotel Birke in Kiel besichtigt, wobei uns die Geschäftsführung einen tiefen Einblick in die Historie des Betriebs gab und aufzeigte, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, insbesondere mit Bezug zu den Themen Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit.

Nach einer Führung auch hinter den Kulissen ging es im Anschluss mit dem Bus nach Pelzerhaken, wo uns bereits der Besitzer des Hotels Strandkind willkommen hieß. Während eines regionalen und saisonalen Mittagsimbiss wurde den Teilnehmern auch hier die Geschichte und Philosophie des Betriebs nähergebracht und Fragen jeglicher Art konnten beantwortet werden. Anschließend wurde auch hier der Betrieb hinter den für Gäste verschlossenen Türen besichtigt bevor es mit dem Bus zurück nach Kiel ging. Dort angekommen wurde der zweite Teil der Exkursion mit einem interaktiven Workshop der Lebenshilfe S-H zum Thema Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sowie Integration und Inklusion gefüllt wurde. Hier konnten die Teilnehmer anhand von Rollenspielen und Plenum-Aufgaben hautnah die Thematik kennenlernen und Beeinträchtigungen wie bspw. Sehbehinderungen ausprobieren und erfahren.

Zum Abschluss der Exkursion wurde noch zu einem gemeinsamen Essen nach regionaler und saisonaler Art eingeladen, bei dem grenzübergreifenden Netzwerke aufgebaut oder gefestigt werden konnten.

O. Bach – Kreis Plön

Was bedeutet Nachhaltigkeit für unsere Zukunft und wie kann man Nachhaltigkeits-Themen vermitteln?

Online-Workshops zum Thema Nachhaltigkeit: Was bedeutet Nachhaltigkeit für unsere Zukunft und wie kann man Nachhaltigkeits-Themen vermitteln?

In zwei online-Workshops tauschten sich deutsche und dänische TOUR-BO-Mitarbeiterinnen über das Thema „Nachhaltigkeit“ aus. Konzipiert wurden die Workshops von der Nachhaltigkeitsexpertin und Journalistin Katja Tamchina in Zusammenarbeit mit Milena Liv Jacobsen. Im ersten Workshop stand das Thema „Nachhaltiges Bauen“ im Mittelpunkt: Wie können die Gebäude der Zukunft aussehen, die möglichst wenig Energie und Ressourcen verbrauchen? In einem von Katja Tamchina gedrehten und von TOUR-BO finanzierten Film lernen wir die Architektin Sabine Schlüter und ihr Projekt des „Zero Waste Space“ kennen, das sich aktuell im Wissenschaftspark in Kiel befindet. In der anschließenden Diskussion, in der sich alles um Fragen der Nachhaltigkeit von Baumaterialien, Energieversorgung und Abfallvermeidung drehte, hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, sich mit ihren Fragen direkt an Sabine Schlüter zu wenden.

Im zweiten Teil stand das Thema „Kommunikation über Nachhaltigkeit“ im Fokus: Wie können Themen wie Umweltschutz, verantwortungsvoller Umgang mit Lebensmitteln oder soziale Gerechtigkeit im touristischen Kontext kommuniziert und vermittelt werden? Welche Faktoren müssen dabei beachtet werden? Die verschiedenen Arten, solche Themen zu vermitteln, wurden von den Teilnehmerinnen anhand verschiedener Websites analysiert: Auf dänischen und deutschen Homepages in der Gastronomie, im Hotelwesen und in der Tourismusbranche wird das Thema unterschiedlich behandelt, durch Bilder und Informationen entstehen ganz verschiedene Narrative. Die Teilnehmerinnen diskutierten im Anschluss die Effekte, die diese Websites auf sie hatten, ebenso wie die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden Länder. Man tauschte sich über gegenseitige Erfahrungen aus und entwickelte gemeinsame Ideen.

Der Film Zero Waste Space kann auf dem Youtube-Kanal der akademie am see gesehen werden (https://youtu.be/x87Sq0QYVgQ) oder über die TOUR-BO-Homepage abgerufen werden.

Weitere und nähere Informationen können bei Milena Jacobsen (m.jacobsen@akademie-am-see-net) oder bei Franziska Groß (f.gross@akademie-am-see-net) nachgefragt werden.

Milena Liv Jacobsen, akademie am see. Koppelsberg

Neue Erlebnisrouten für Kinder und Jugendliche im Bøtøskoven

Neue Erlebnisrouten für Kinder und Jugendliche im Bøtøskoven

Die Kommune Guldborgsund ist dabei, neue digitale „Erlebnisrouten“ zu entwickeln mit kurzen Geschichten und Lernaktivitäten für Kinder und Jugendliche, die den Bøtøskov besuchen – nahe des großen Touristen- und Ferienhausgebietes Marielyst auf Südfalster.

In der Arbeitsgruppe 5.3 setzt die Kommune in Zusammenarbeit mit einem externen Berater derzeit einige der Empfehlungen um, die aus der Nutzeranalyse „Nach den Vorgaben der Natur“ hervorgegangen waren, welche 2020 im Rahmen des Tour-Bo-Projekts erstellt worden war.

Im Februar 2022 haben Johnny Madsen (siehe Bild), Naturführer der Kommune Guldbordsund, und seine Kollegin Anita Pedersen 40 GPS-Orte (POIs) rund um den Bøtøskov markiert.

Diese POIs (Points of Interest) sollen in der App Naturlandet Lolland-Falster eingesetzt werden, um gute und lustige Geschichten über die kleineren Tiere, Flora und Fauna im Wald zu erzählen. Zum Beispiel über Arten wie Eiche und Buche und seltenere Insekten wie etwa die Ameisenlöwe (siehe Bild).

Johnny Madsen hofft, das Konzept mit einer geführten Tour im April oder Mai 2022 testen zu können, möglichst in Verbindung mit einem offiziellen Outdoor-Event mit etwas Essen und Snacks am Eingang des Bøtøskov.
Der nächste Schritt in der Entwicklung der digitalen Erlebnisrouten in Naturlandet Lolland-Falster wird die Erstellung von Texten und POIs für relevante und spannende Kulturstätten im Naturgebiet sein. Auch daran wird 2022 gearbeitet.

Martin Damgaard Larsen, Guldborgsund Kommune

Website: https://www.naturlandet.dk

„CROSS BORDER“ – touristische Profilierung als gemeinsame GENUSS-REGION

„CROSS BORDER“ – touristische Profilierung als gemeinsame GENUSS-REGION

Interessante regionale Produkte von lokalen Herstellern, dazu engagierte Gastronomen, die traditionelle Kochkunst gekonnt weiterentwickeln – die kulinarischen Angebote und Veranstaltungen Schleswig-Holsteins und Dänemarks bieten viel Potenzial für eine erfolgreiche Vermarktung im nachhaltigen Tourismus. Wie können wir diese Pluspunkte optimal nutzen? Wie machen es Andere?

Mit dem „Best Practice Katalog“ haben wir einen Blick hinter die Kulissen von 10 erfolgreichen Food Netzwerken geworfen: Was macht ihren Erfolg aus? Welche Finanzierungsmodelle stehen dahinter? Wie optimieren sie die Kooperation und den Wissenstransfer zwischen Produzenten und Gastronomen? Wie sieht ihre interne und externe Kommunikation aus und wie gestalten sie ihr (touristisches) Marketing?

Der „Best Practice Katalog“ gibt darüber hinaus einen Überblick zu wichtigen Akteuren und Netzwerken der TOUR-BO Projektregionen, die in zukünftige Kooperationen eingebunden werden können. Er zeigt anschaulich die Philosophie und Ziele der unterschiedlichen Protagonisten und analysiert ihre Struktur und Aktivitäten.
Rund um die Schätze und Besonderheiten der „Regionalen Küche“, zu Restaurants, Produkten und Produzenten gibt es viele spannende Geschichten zu erzählen. Damit eine erfolgreiche Profilierung und touristische Vermarktung der Projektregion als „grenzübergreifende Genussregion“ gelingt, sind jedoch Authentizität und regionale Verwurzelung wichtige Grundvoraussetzungen – das veranschaulichen die vorgestellten Netzwerke beispielhaft.

Der Katalog zeigt, dass sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten der deutschen und dänischen TOUR-BO Projektregionen attraktive Möglichkeiten bieten für eine erfolgreiche Vernetzung, touristische Inwertsetzung und Weiterentwicklung der regionalen Küche – natürlich „cross border“!

Der „Best-Practice-Katalog FOOD NETZWERKE“ ist auf der TOUR-BO-Homepage zu finden (Weitere Informationen geben Elisabeth Jacobs-Götze und Wolfgang Götze, Tel. +49 431 803544 oder tour-bo@feinheimisch.de).

Elisabeth Jacobs-Götze

Eine grenzüberschreitende Fachkonferenz

Eine grenzüberschreitende Fachkonferenz

„Förderung von nachhaltigem Tourismus in der Grenzregion“ war das Thema der ersten Fachkonferenz unter Regie des Interreg-Projekts „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“.

Für die erste Online-Fachkonferenz der Regie des Interreg-Projekts „Blumen bauen Brücken – Blomster bygger broer“ am 2. November 2021 teilten vier Experten aus Deutschland und Dänemark zu unterschiedichsten Bereiche der Nachhaltigkeit im Tourismus ihr Wissen mit den rund 50 Teilnehmern, die sich für die Konferenz zugeschaltet hatten.

Jochen Sandner, Geschäftsführer Deutsche Bundesgartenschau, berichtete über Bundesgartenschauen als Tourismusmagneten sowie die damit einhergehenden Chancen für Regionen.

Charlotte Rømer Rassing, Senioranalytikerin von VisitDenmark, gab einen Einblick in eine brandneue Studie, die grüne Tendenzen bei deutschen Touristen in Dänemark unter die Lupe genommen hat.

Über die Vorteile eines zertifiziert nachhaltigen Reiseziels und wie der Weg dorthin gestaltet wird, informierte Imke Gessinger von der Tourismusgesellschaft OstseeFjord Schlei.

Der Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Destination Sønderjylland, Karsten Justensen, legte den Fokus in seinem Vortrag auf den Fahrradtourismus in Dänemark und die Arbeit der Tourismusakteure, wie diese die Wünsche und Anforderungen der Besucher erfüllen am Beispiel von „Bikefriends“.

Für alle, die am 02.11.21 nicht dabei sein konnten, besteht die Möglichkeit sich die Streams über folgende Links anzuschauen:

Deutsche Sprache

Dänische Sprache

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Blumen Bauen Brücken/Blomster Bygger Broer

Zum Projekt: www.bbbprojekt.eu

Studienreise nach Lolland-Falster mit Schwerpunkt auf Vermittlung

Studienreise nach Lolland-Falster mit Schwerpunkt auf Vermittlung

Zuerst nahm die Biologin Anita Pedersen von der Guldborgsund Kommune die Gruppe mit auf eine Fahrt durch den Bøtøskov. Hier wurde über das Naturerhaltungsprojekt in dem Wald berichtet, der 2017 von der nationalen Naturschutzstiftung in Dänemark, Den Danske Naturfond, erworben wurde. Der Wald wird im Alltag von der Guldborgsund Kommune verwaltet, die auch für die Planung der Beobachtung der Entwicklung von z.B. Arten im Wald verantwortlich ist.
Die Kommune ist auch für die Vermittlung und den Bau von Anlagen im Wald zuständig. Im Zusammenhang mit der Vermittlung ist das Gebiet Gegenstand von Arbeitsgruppe 5.3.

Erst kürzlich wurden Schilder am Eingang zum Wald aufgestellt, bei denen TOUR-BO u.a. die Übersetzungen ins Deutsche und Englische finanziert hat.

Darüber hinaus wird im Moment ein Vermittlungskonzept für Familien mit Kindern im Alter von 10-15 Jahren entwickelt. Hierfür wurden 100 kleine Geschichten zu verschiedenen Naturthemen erstellt, die die Familien durch den Wald führen sollen. Das Konzept soll in die App „Naturlandet Lolland-Falster“ integriert werden.

Nach dem Besuch im Bøtøskoven fuhr die Gruppe nach Kramnitze, um das Deichmonument Kramnitze zu besichtigen, das die Höhe der vorhandenen lolländischen Deiche und die Höhe des Wasserstands bei der Sturmflut 1872 anzeigt. Das Deichmonument fungiert gleichzeitig als Denkmal für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Hier wurde u.a. die Übersetzung des Textes auf dem Schild bei dem Denkmal aus TOUR-BO-Mitteln finanziert. Es wird außerdem daran gearbeitet, ein Tablet am Denkmal aufzustellen, auf dem dann ein Film gezeigt werden soll, den ein lokaler Fernsehsender über die Ereignisse der Sturmflut 1872 produziert hat.

Kit Stoltzenbach Palmkvist

Ein ko-kreatives Projekt für die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner Fachhochschule Westküste in Heide

Ein ko-kreatives Projekt für die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner Fachhochschule Westküste in Heide

Der Kreis Schleswig-Flensburg ist im Rahmen des Projekts TOUR-BO – Tourism Cross Border Auftraggeber eins Fallstudienseminars mit Studierenden der Fachhochschule Westküste in Heide. Fünfzehn Studierende aus dem 5. Semester des Studiengangs „Internationales Tourismusmanagement“ werden ein Erhebungskonzept sowie die entsprechenden Daten zu den Themen

1) Identifikation der Einwohner mit der Welterbe-Region Haithabu und Danewerk und
2) Zufriedenheit der Besucher der Welterbestätten Haithabu und Danewerk mit Ihrem Erlebnis und Aufenthalt
erarbeiten. Beide Themen spiegeln die zwei Ergebnisindikatoren der „Entwicklungsstrategie 2030 – Welterberegion Haithabu und Danewerk“ wider. Sie sind als Leitprojekt in der Strategie definiert.

Am 06. Oktober 2021 fand die Auftaktveranstaltung mit den Studierenden der FH Westküste, zwei Dozenten und den Welterbe-Akteuren statt. Nach einer Einführung über das UNESCO Welterbe Haithabu und Danewerk durch Matthias Maluck, Welterbebüro (ALSH) und über den Verein Haithabu und Danewerk e.V. durch die Geschäftsführerin, Astrid Hummel, führte der neue Museumleiter des Wikinger Museums Haithabu, Matthias Toplak, die Studierenden durch das Museum und die Wikinger-Häuser. Im Anschluss wurde das Danevirke Museum und der Archäologische Park mit Maja Viereck, Danevirke Museum, besichtigt.

In den nächsten Wochen erarbeiten die Studierenden eine Darstellung zur methodischen Herangehensweise und führen die Datenerhebung und Auswertung durch. Anschließend erfolgt eine Diskussion zur Qualität der Daten und Empfehlungen für die Erhebungswiederholung.

Der ko-kreative Ansatz des Projektes basiert auf der Grundlage des TOUR-BO Leitfadens „Nachhaltiger Tourismus: Wir entwickeln die Zukunft gemeinsam“. Die darin erarbeiteten Ergebnisse über die Einbeziehung der örtlichen Bevölkerung und der Touristen werden auf die Welterbe-Region Haithabu und Danewerk übertragen, um eine nachhaltige und langfristige Entwicklung der Region zu ermöglichen.

Christina Breuer, Kreis Schleswig-Flensburg

Austausch in Präsenz und das „Madens Folkemøde“ auf Lolland-Falster!

Austausch in Präsenz und das „Madens Folkemøde“ auf Lolland-Falster!

In der Arbeitsgruppe 4, die sich mit Nahrungsmittel-Tourismus beschäftigt, haben im Herbst 2021 viele Aktivitäten stattgefunden. Die Partner haben sich am 23. September erneut zu einer intensiven Besprechung in Nysted getroffen. Hier wurden eine Reihe von Fragen und Herausforderungen, die mit der Umsetzung und Vermarktung der deutsch-dänischen Lebensmittelrouten zusammenhängen, sowie mögliche Lösungen besprochen.

Viele der Partner entschieden sich, noch bis zum nächsten Tag zu bleiben, an dem das „Madens Folkemøde“, Dänemarks größtes Forum für Besprechungen und Gespräche über das Essen, auf dem Gut Engestofte stattfinden sollte. Die Veranstaltung fand dort zum zweiten Mal statt. Die zwei Tage, an denen über 8000 Menschen zusammenkamen, waren geprägt von Diskussionen, Erlebnissen und Engagement für das, was wir essen und in Zukunft essen werden, sowie vielen interessanten Begegnungen.

Carina Woollhead, Guldborgsund Kommune